Wir könnten Dir an dieser Stelle erzählen, was wir für eine tolle Verkehrsanbindung mit unserem Haus haben und wie gut die Einkaufsmöglichkeiten in der näheren Umgebung sind, aber wenn Du das hier liest, möchtest Du wahrscheinlich keinen Aufsatz 9. Klasse: 'Mein schönstes Ferienerlebnis' lesen. Von daher lassen wir das und plaudern lieber aus dem Nähkästchen, zumindest ein wenig.

248_grTatsächlich ist es so, dass sich das Leben auf unserem Verbindungshaus von dem in einem anonymen Studentenheim und auch in einer konventionellen WG erheblich unterscheidet. Zum einen herrscht mehr Betrieb und somit auch mehr Kurzweil, zum anderen bietet es neben Annehmlichkeiten wie Garten, Terrasse, Grill auch den Vorteil, dass unser Fax einmal pro Woche die Wohnetage putzt und sämtliche Instandsetzungsarbeiten vornimmt. Klassische WG-Differenzen im Stile ‚Wer ist dran, das und das zu tun?’ sind somit bei uns schon ausgeschlossen. Durch ein Pre-Paid-System gibt es auch keine Dispute über die Telefonrechnung. Stattdessen ist das Zusammenwohnen auf der Wohnetage geprägt durch eine gesunde Mischung aus gegenseitiger Bespaßung und individueller Entspannung, gibt es doch einen gemeinsamen Raum, der zum Essen, Fernsehen usw. dient, und für die Mieter ihre jeweiligen Butzen, in denen sie sich zur stillen Reflexion zurückziehen können. Montags, vor dem Stammtisch, wird stets ein gemeinsames Abendessen zubereitet, von dem natürlich die Hausbewohner am ehesten profitieren, sind sie doch immer anwesend.

Die Zimmer

455_grVon den neun Zimmern auf der Wohnebene werden maximal sieben vermietet, das achte Zimmer dient uns als Büro und das letzte ist Gästezimmer. Im Bad stehen Waschmaschine und Trockner zur Verfügung. Da wir zwei getrennte WCs haben, ist morgendliches Schlangestehen i.d.R. nicht von Nöten. In der Küche gibt es einen Gemeinschaftskühlschrank; es ist jedoch ratsam im Zimmer noch einen eigenen zu haben.

Alle Zimmer verfügen über einen ISDN-Anschluss zum Telefonieren sowie eine DSL-Flatrate für das Internet. WLAN haben wir ebenfalls auf dem Haus, so dass Internetaktivitäten auch vom Garten aus vorgenommen werden können. Sollte ein Router mal ausfallen, ist das keine Katastrophe – eine kostenfreie Standleitung zum Techniker ist im Haustelefon einprogrammiert.

Es ist auch kein Problem, nach einer kleinen Vorabinformation Gäste bei uns unterzubringen. Dies sollte jedoch mit dem Hausobmann koordiniert werden, damit es zu keinen Überschneidungen kommt.

Das Zusammenleben

475_grDas Leben a.d.H. ist von einigen Besonderheiten geprägt, so gibt es bei uns zum Beispiel ein reges Geben und Nehmen (daher ist für ‚Gourmet-Stoff’ ein eigener Kühlschrank hilfreich). Dauerschnorrer haben bei uns jedoch keinen Grund zum Jubeln, denn solch ein Verhalten wird nicht lange toleriert. Besonders angenehm kann das Wohnen a.d.H. sein, wenn es Mitbewohner gibt, die vor einem aufstehen. Dann ist der Kaffee schon gebrüht, wenn man sich selbst aus dem Bett quält! Denn das ist ein ungeschriebenes Gesetz unserer Wohngemeinschaft: Wer Kaffee aufsetzt, macht stets eine ganze Kanne und nicht nur die ein, zwei Tassen für sich! Aber nicht nur auf Materielles bezieht sich o.g. Geben und Nehmen. Da wir Studenten verschiedenster Hochschulen und Fakultäten sind, ist unter uns fast immer jemand zu finden, der einem helfen kann – sei es durch Korrekturlesen, Verleih von Büchern u.ä. Bei der Vielzahl von Bundesbrüdern gibt es bestimmt jemanden, mit dem nötigen Know-how oder dem richtigen Tipp für die eigenen Angelegenheiten. Ob es nun um akademische Hilfe, technischen Rat, juristischen Beistand oder etwas ganz anderes geht. Es findet sich immer einer, der helfen kann!

Zimmer gewünscht?

495_grWenn obige Ausführungen Dein etwaiges Interesse an einem Zimmer in unserem 'Studentenwohnheim' nicht verflüchtigt haben sollten, klicke auf 'Zimmerbörse' und wirf Deinen Hut in den Ring!